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Geschichte
Nach dem 1. Weltkrieg
erfreute sich der Fußballsport in unseren Breiten immer größerer Beliebtheit,
die Zahl der Vereine, die dem runden Leder huldigten, stieg sprunghaft an, auch
in Felixdorf wurde die Kulturszene im Jahre 1919 durch die als Vereinsgründer
geltenden Herren Hajek, Melcher, Posch und Neuzil ein Fußballverein gegründet
und beim Niederösterreichischen Fußballverband angemeldet.
Mittlerweile blickt der SC
Felixdorf auf eine jahrzehntelange bewegte Vereinsgeschichte zurück,
Generationen von Sportlern sorgten auf dem alten Sportplatz, heute " Had"
genannt, oder später auf der neuen modernen Anlage, seit 1953 die sportliche
Heimstätte des SC Felixdorf, für großartige Fußballkämpfe.
Schöne Erfolge konnten erzielt werden, besonders hervorzuheben sind der
Aufstieg in die höchste Spielklasse Niederösterreichs im Jahre 1961, sowie der
Gewinn der Jugend-Landesmeisterschaft im Jahre 1965.
Ohne die Leistungen der Spieler die Jahrzehnte lang mit großer Aufopferung für
Blau-Weiß kämpften, schmälern zu wollen, seien an dieser Stelle aus unserem
Verein hervorgegangene Spieler erwähnt, die Österreichweit den Durchbruch
schafften, wie etwa der einzige A-Teamspieler Felixdorfs, Rainer Hinesser, der
auch zweimal im B-Team stand, Alois Otahal, der zweimal im Österreichischen
Juniorenteam mitwirkte oder in späteren Jahren Toni "Ginky" Wustinger,
der sechsmal ins Unter 23-Team, achtzehnmal ins Amateurteam und zweimal ins
Juniorenteam berufen wurde.
Auch Rückschläge musste die Felixdorfer Fußballfamilie verkraften, jeweils
nach dem Aufstieg in die Landesliga folgte der Abstieg in die unterste
Spielklasse, in den Sechzigerjahren blieb uns der Abstieg bis in die II. Klasse
nicht erspart, ebenso nicht nach drei Jahren II. Landesliga, 1992-1995, diesmal
jedoch freiwillig aus wirtschaftlichen Gründen.
Jahrzehntelange Tätigkeit eines Sportvereins bedeuten viel Freude, aber noch
mehr unermüdliche und oft unbedankte Arbeit im Interesse der Allgemeinheit. Möge
der Sportsgeist und der Idealismus zum Wohle der eigenen Jugend weiter bestehen
und weitergetragen werden.
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